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Patienteninformation zu Paragar®:Spirig HealthCare AG
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Eigensch.Kontraind.VorbeugungSchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.Zusammens.
PackungenSwissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info.

Paragar®

Wann darf Paragar nicht angewendet werden?

Bei Entzündungen in der Bauchhöhle, Darmverschluss und Leberentzündungen. Wenn Sie bei einer früheren Einnahme von Paragar oder eines ähnlichen Präparates allergische Reaktionen (Nesselsucht, Rötungen, Juckreiz) beobachtet haben, sollten Sie das Präparat nicht mehr einnehmen.

Was sollte dazu beachtet werden?

Paragar ka nn lediglich kurzfristig die Symptome der Verstopfung lindern, nicht jedoch die zugrundeliegenden Ursachen beseitigen. Dazu ist es nötig, dass Sie sich möglichst abwechslungsreich ernähren, Nahrungsmittel mit vielen Ballaststoffen (Früchte, Gemüse, Vollkor nprodukte, Nüsse etc.) bevorzugen, regelmässig trinken und sich ausreichend körperlich betätigen.

Wann ist bei der Einnahme von Paragar Vorsicht geboten?

Paragar sollte nur kurzfristig eingeno mmen werden. Jede über eine kurzdauernde Anwendung hinausgehende Einnahme führt zu einer Verstärkung der Darmträgheit. Eine längerdauernde Behandlung darf nur unter medizinischer Kontrolle erfolgen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärzti n oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen!

Darf Paragar während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werde n möchten und während der Stillzeit, dürfen Sie Paragar nur nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin einnehmen.

Wie verwenden Sie Paragar?

Wenn nicht anders verordnet:
Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren: 1½ bis 3 Messlöffel.
Kinder ab 6 Jahren: 1 bis 1½ Meßlöffel .
Kinder ab 1½ Jahren: ½ bis 1 Messlöffel.
Einnahme jeweils abends, eventuell auch morgens nüchtern. Flasche vor Gebrauch schütteln!
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Paragar haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Paragar auftreten:
Vor allem bei langzeitiger Anwendung in h ohen Dosen können Störungen des Salzhaushaltes auftreten, z.B. Bluthochdruck, Schwellungen und Flüssigkeitsmangel. Gelegentlich tauchen Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall auf. Sehr selten sind die Anzeichen einer allergischen Reaktion wie Nesselsucht, Hautrötungen oder Juckreiz.
Aus Tierversuchen gibt es Hinweise, dass Phenolphthalein in extrem hohen Überdosierungen und nach massiv erhöhten Anwendungszeiten zur Entartung von Zellen des Darmgewebes führen kann. Das Präparat darf deshalb nur in der empfo hlenen Dosierung und nicht über einen langen Zeitraum eingenommen werden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

Na ch der Einnahme von Paragar kann eine Rotfärbung des Urins auftreten. Dies ist auf einen der Wirkstoffe zurückzuführen und völlig harmlos.
Wie alle Arzneimittel soll Paragar für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP.» bezeichneten Datum verwendet werden.
Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Paragar enthalten?

1 Messlöffel voll (= 5 ml) enthält: 2 g Paraffin, 15 mg Agar, 65 mg Phenolphthalein, die Konservierungsmittel Benzoesäure (E 210), Kaliumsorbat (E 202) und den Aromastoff Vanillin; zucker frei.

Wo erhalten Sie Paragar? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Flaschen zu 150 ml.

Zulassungsnummer

32333 ( Swissmedic ).

Zulassungsinhaberin

Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen .

Diese Packungsbeilage wurde im September 2005 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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