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Fachinformation zu Fortam®:GlaxoSmithKline AG
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten
Fortam ist in Natriumhydrogenkarbonatlösungen weniger stabil als in anderen Infusionslösungen und sollte deshalb damit nicht gemischt werden. Fortam darf nicht mit Aminoglykosiden oder Vancomycin im Infusionsbesteck oder in der Spritze gemischt werden. Werden die beiden Infusionen nacheinander gegeben, muss das Infusionsbesteck dazwischen durchgespült werden, um eine Ausfällung zu vermeiden. Fortam soll nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
Beeinflussung diagnostischer Methoden
Bei Glukosebestimmungen im Harn mit Reduktionsmethoden (Benedikt, Fehling, Clinitest) kann es zu Interferenzen kommen; dies lässt sich durch Anwendung enzymatischer Methoden (Glukoseoxidase- oder Hexokinaseverfahren) vermeiden.
Gelegentlich kann der direkte Coombs-Test positiv ausfallen.
Zur Kreatinin-Bestimmung sollte das alkalische Pikrat-Verfahren (Jaffé-Probe) verwendet werden.
Haltbarkeit
Die Stechampullen dürfen nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Haltbarkeit der Fortam-Lösungen: Es sollten wenn möglich nur frisch zubereitete Lösungen verwendet werden. Im Ausnahmefall kann die Lösung bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahrt werden. Die mit den kompatiblen Infusions-, Dialyse- und Arzneimittellösungen (siehe «Hinweise für die Handhabung» und «Inkompatibilitäten») resp. Aqua ad iniect. zubereiteten Fortam-Lösungen sind alle bei Raumtemperatur (15-25 °C) bis zu 18 Stunden und im Kühlschrank (4 °C) bis zu 7 Tage haltbar.
Bei zubereiteten Fortam-Lösungen kann während der Lagerung eine Intensivierung der schwach gelblichen Farbe auftreten, die bei Beachtung der angegebenen Lagerungsempfehlungen ohne Bedeutung für die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Produktes ist.
Besondere Lagerungshinweise
Haltbarkeit der Trockensubstanz
Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und vor Licht geschützt aufbewahren. Lagertemperaturen von 25-30 °C bis zu 2 Monaten Dauer schaden dem Produkt nicht.
Hinweise für die Handhabung
Fortam Stechampullen stehen unter leichtem Unterdruck. Nach Zugabe des Lösungsmittels zur Trockensubstanz kommt es zur Kohlendioxidentwicklung und zum Druckanstieg (Anweisungen zur Herstellung der Lösung unter «Anwendung» beachten). Die Trockensubstanz wird wie folgt aufgelöst:
I.m.- oder i.v.-Bolusinjektion
1.Verschlusskappe der Stechampulle mit der Injektionsnadel durchstechen und die empfohlene Menge Lösungsmittel einspritzen.
2.Nadel herausziehen und die Ampulle schütteln, bis die Substanz vollständig gelöst ist.
3.Mit ganz durchgedrücktem Spritzenkolben in die auf den Kopf gestellte Ampulle einstechen und, ohne Luft aufzuziehen, die ganze Lösung entnehmen. Kleine Kohlendioxid-Blasen können vernachlässigt werden.
Kurzinfusion
1.Verschlusskappe der Stechampulle mit der Injektionsnadel durchstechen und 10 mL Lösungsmittel einspritzen.
2.Nadel herausziehen und die Ampulle schütteln, bis die Substanz vollständig gelöst ist.
3.Entlastungsnadel einstechen, um den entstandenen Überdruck entweichen zu lassen.
4.Ohne die Entlastungsnadel zu entfernen, die restlichen 40 mL Lösungsmittel einspritzen, beide Nadeln herausziehen und Ampulle schütteln.
Bemerkung: Um die Keimfreiheit des Produktes zu gewährleisten, ist es wichtig, die Entlastungsnadel erst nach vollständiger Auflösung der Substanz einzustechen.
Kompatibilitäten
Fortam ist bei einer Ceftazidim-Konzentration zwischen 1 mg/mL und 40 mg/mL mit folgenden Infusionslösungen kompatibel:
NaCl 0,9%, Glukose 5% und 10%, Glukose 5% + NaCl 0,9%, Glukose 5% + NaCl 0,45%, Glukose 5% + NaCl 0,225%, Glukose 4% + NaCl 0,18%, Dextran 40 10% + NaCl 0,9%, Dextran 40 10% + Glukose 5%, Dextran 70 6% + NaCl 0,9%, Dextran 70 6% + Glukose 5%, 1/6 M Natriumlaktat und Ringer-Laktat, Hartmann.
Dialyselösungen
Fortam ist in Konzentrationen von 0,05 mg/mL-0,25 mg/mL mit Dialyselösungen zur Intraperitonealdialyse kompatibel (Magnesiumchlorid 0,015%, Kalziumchlorid 0,026%, Natriumlaktat 0,5%, Natriumchlorid 0,56%, wasserfreie Glukose 1,36%, Natriumsulfit 0,005%).
Arzneistofflösungen
Bei einer Ceftazidim-Konzentration von 4 mg/mL ist Fortam mit folgenden Arzneistofflösungen kompatibel:
·Hydrocortison (als Hydrocortison-21-hydrogenphosphat, Natriumsalz) 1 mg/mL in NaCl 0,9% oder Glukose 5%
·Cefuroxim (als Natrium-Salz) 3 mg/mL in NaCl 0,9%
·Cloxacillin (als Natrium-Salz) 4 mg/mL in NaCl 0,9%
·Heparin 10 IE/mL oder 50 IE/ml in NaCl 0,9%
·Kaliumchlorid 10 mÄquivalent/L oder 40 mÄquivalent/L in NaCl 0,9%.
Fortam Lösung kann in einer Konzentration von 500 mg/1,5 mL Aqua ad iniect. einer Metronidazol Infusionslösung (500 mg/100 mL) hinzugefügt werden.
Für die i.m.-Injektion kann Fortam in Lidocainlösung (0,5% oder 1%) gelöst werden.

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